Neues Sudhaus von Esau & Hueber für Privatbrauerei Hofmann

Pahres – Seit über 350 Jahren wird in der Privatbrauerei Hofmann Bier gebraut. Vor einiger Zeit legten die Eigentümer des Familienbetriebs im fränkischen Ort Pahres schließlich den Grundstein für einen Brauereineubau. Ein erster Modernisierungsschritt war bereits im Jahr 2000 mit dem Neubau eines Logistikzentrums wenige hundert Meter vom alten Standort erfolgt – neben einer großen Lagerhalle und der Verwaltung wurde dort vor allem eine hochmoderne Flaschenfüllerei untergebracht. Der alte Produktionsstandort mit Sudhaus sowie Gär- und Lagerkeller wurde mit der neuen Füllerei über eine Bierpipeline versorgt. Die stark wachsenden Ausstoßzahlen erforderten jedoch einen umfassenden Sudhausneubau, der ab 2016 am neuen Standort auf dem Gelände hinter dem Logistikzentrum realisiert wurde.

 

Für die Gesamtkonzeption und die technische Planung bis zur Abnahme des Brauereineubaues zeichnete die Esau & Hueber GmbH in Zusammenarbeit mit der Brauerei Hofmann verantwortlich. Begleitet wurden die Planungen vom Verband Private Brauereien Bayern e.V. Hierbei waren die Bereiche Malzsilos, Schroterei, Sudhaus, Gär- und Lagerkeller, Drucktankkeller, Filtration, Füllerei (Versorgungsmedien werden hier über einen unterirdischen Tunnel zur Verfügung gestellt) sowie der Bereich CIP-Anlagen zu berücksichtigen.

 

Das neue Sudhaus – ein Fünf-Geräte-Sudwerk mit einer Ausschlagmenge von 70 hl – ist für eine Jahresproduktion von gut 100.000 hl ausgelegt, mit der Möglichkeit der Produktionssteigerung auf 150.000 hl pro Jahr. Es besteht aus einem Maischegefäß, einem Läuterbottich, einem Vorlaufgefäß, einer Würzepfanne mit Außenkochung sowie einem Whirlpool. Unterhalb der Schaubereichsebene des Sudhauses ist die gesamte Technik des Sudwerkes eingebaut, mit allen Antrieben, Pumpen, die komplette Produkt- und Wasserverrohrung, dem Außenkocher, einem vierfachen Hopfengeber und der kompletten Dampfverrohrung mit allen Armaturen.

 

Sudhausneubau-Brauerei-Hofmann

 

Das neue Sudhaus – ein Fünf-Geräte-Sudwerk mit einer Ausschlagmenge von 70 hl – ist für eine Jahresproduktion von gut 100.000 hl ausgelegt, mit der Möglichkeit der Produktionssteigerung auf 150.000 hl pro Jahr. Es besteht aus einem Maischegefäß, einem Läuterbottich, einem Vorlaufgefäß, einer Würzepfanne mit Außenkochung sowie einem Whirlpool. Unterhalb der Schaubereichsebene des Sudhauses ist die gesamte Technik des Sudwerkes eingebaut, mit allen Antrieben, Pumpen, die komplette Produkt- und Wasserverrohrung, dem Außenkocher, einem vierfachen Hopfengeber und der kompletten Dampfverrohrung mit allen Armaturen.

 

Mittels moderner Sudhaustechnologie ist es der Privatbrauerei Hofmann möglich, bis zu zehn Sude pro Tag zu brauen. Gerade in den Hochproduktionsphasen bringt diese Kapazitätsausweitung ein hohes Maß an Planungssicherheit. Die Erhaltung des traditionellen Biergeschmacks stand trotz des Umstiegs von einer Direktbefeuerung der Würzepfanne im alten Sudhaus auf einen Außenkocher in der neuen Brauanlage immer im Vordergrund. Dies kann durch die variable Einstellung der Dampfdrücke an der Maischepfanne und am Außenkocher gezielt realisiert werden.

 

„Die gesamten neuen Anlagen haben sich in den ersten Monaten bestens bewährt“, berichtet Hans Nerb, Vertrieb Sudhaustechnologie bei Esau & Hueber. „Der Personal- und Wartungsaufwand wurde erheblich reduziert, Energie eingespart und die Qualität der Würzen optimiert.“